- FDP-Fraktion im Rat der Universitätsstadt Siegen

Goldene Theodor-Heuss-Medaille für Hartmut Klein

Der Siegener Hartmut Klein nahm kürzlich auf dem Kreisparteitag der Freien Demokraten eine außergewöhnliche Auszeichnung entgegen. Stattliche 50 Jahre setzte sich Klein bisher schon für die freidemokratische Ideologie ein und erhielt unter dem Beifall der Versammlung dafür die äußerst selten vergebene goldene Theodor-Heuss-Ehrenmedaille. Insgesamt kamen bei den Ehrungen sogar mehr als 500 Jahre zusammen. "Der FDP Kreisverband ist stolz darauf so viele Mitglieder zu haben, die die Partei über Jahrzehnte in guten wie in schlechten Zeiten treu unterstützt haben", betonte der Vorsitzende des Kreisverbandes der Freien Demokraten Siegen-Wittgenstein, Hans Peter Kunz.

Weitere Ehrungen
Mit der Theodor-Heuss-Medaille für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden zudem Hermann Bohn (Hilchenbach), Hans-Jürgen Münker sowie Bernd und Christina Dietze (alle Kreuztal), Friedrich-R. Bechtel (Neunkirchen), Rolf Bender, Felizitas Alberico und Hannes Gehre (alle Siegen) geehrt. Für ein Vierteljahrhundert bei den Freien Demokraten ehrte die FDP Felix Viehmann (Kreuztal), Klaus-Jürgen Stanek-Nierenz (Netphen), Silvia Koenigsmann-Hoelken und Gerhard Kötter (beide Siegen) sowie Gabriele Gütting (Bad Laasphe).
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Goldene Theodor-Heuss-Medaille für Hartmut Klein

50 geschäftige Jahre
Hartmut Klein trat am 1. Juli 1966 in die FDP ein. Ein äußerst turbulentes Jahr, sportlich und politisch! Das sogenannte Wembley-Tor entschied das WM-Finale in der Verlängerung zugunsten der Engländer und zum Ende des Jahres folgte Kurt-Georg Kiesinger auf den zurückgetretenen Kanzler Ludwig Erhard. Verhandlungen zu einer Koalition mit der FDP scheiterten damals, weil man sich nicht über Steuererhöhungen einigen konnte. Schließlich bildeten daraufhin CDU/CSU und SPD die erste "Große Koalition" der BRD. In Siegen wurde Klein in der Folge sehr schnell auch geschäftiges Mitglied der Liberalen. Bereits in der Wahlperiode von 1969 bis 1974 war der Siegener in vielen Gremien verankert.

(Im Detail waren dies der Rechnungsprüfungsausschuss, Bezirkssauschuss Ost, Personalausschuss, Grundstücks- und Forstausschuss, Beschlussausschuss, Ausschuss für zivile Verteidigung, Sportausschuss, Musterungsausschuss des Kreiswehrersatzamts und Prüfungsausschuss Kriegsdienstverweigerer sowie die Zweckverbandsversammlung Sparkasse, der Sonderausschuss für die Planung eines Schulzentrums Giersberg und Sonderplanungsausschuss für das Siegerland).
Im Dezember 1970 rückte Klein über die Reserveliste sogar in den Rat der Stadt Siegen nach. In der darauf folgenden Wahlperiode von 1975 bis 1979 fungierte er als liberales Mitglied im Grundstücksausschuss. Von 1983 bis 1989 widmete Hartmut Klein sich insbesondere der Mitarbeit „in seinem“ Bezirksausschuss Ost. Nach einer kurzen Unterbrechung nahm er die Tätigkeit dort 2006 wieder auf. Auch heute - 50 Jahre später - fungiert Klein im Bezirksausschuss Ost immer noch als Stellvertreter der Freien Demokraten.
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